diy // constructional jewelry

Es geht mit großen Schritten auf den Frühlingsanfang zu. In meinem letzten Post lookbook_spring 2014 / casual habe ich bereits den ersten Teil meiner Frühjahrsfavoriten gezeigt.
Da ich eine besondere Vorliebe für Kontraste und Gegensätze habe, möchte ich hier meine Schmuckinspirationen zeigen, die nicht wie üblich aus dem Schmuckgeschäft stammt, sondern… aus dem Baumarkt. Zu den zarten pastelligen Tönen, die ich als Detail (z.B. Nagellack) neben den puristischen weiß-grauen Styles sehe, gefallen mir derzeit besonders Accessoires, die aus dem Konstruktionsbereich kommen.
Ein Gang durch den Baumarkt zeigt, dort gibt es einiges, das man zweckentfremden kann. Die Idee, dass durch die Nutzung eines Gegenstandes in einem vollkommen anderen Kontext dieser Gegenstand zu einer neuen Wertigkeit gelangt fasziniert mich immer wieder. So lassen sich beispielsweise Schraubenmuttern und Unterlegscheiben zu Ringen umnutzen. Sie sind ein echter Hingucker und haben ein doch so bodenständigen Hintergrund, wenn man ihre eigentliche Funktion und ihr Material betrachtet. Gerade diese Details, die den „klassichen“ Anstz eines Frühjahrslook aufbrechen (leicht, zart, feminin) ergeben ein spannendes Bild, das sich für mich gerade sehr zeitgemäß anfühlt. In meinem zweiten Beitrag zum lookbook_spring 2014 zeige ich eine weitere Auswahl, und soviel sei verraten: auch hier findet sich dieser Ansatz wieder. Es ist eine ähnliche Faszination wie beim dirty detail, das man aus der Architektur kennt; ein aufmüpfiges Detail, das im ersten Moment sogar jeder Ästhetik entbehren mag. Beim zweiten Blick jedoch hält es uns fest, regt Gedanken an, und fasziniert.

Spring is arriving soon! In my last post lookbook_spring 2014 / casual I already showed the first part of my favourite selections for the season.
Since I have a particular fondness for contrasts, I want to show here my accessory inspirations which comes not as expected from a jewelry brand, but from the hardware store – right, the ones where you buy building equipment. The delicate pastel tones (i.e. nail polish), I see in combination with the puristic white-gray styles. Additionally, I like especially the accessories that come from the hardware store being changed to jewelry just by wearing them.
A walk through one of these markets shows there are many pieces that you can convert. It is the idea of giving an object a new and higher value by using it in a completely different context that fascinates me. So, for example, nuts and washers can become rings. They are a real eyecatchiner but yet so basic in their usual function and their material. I like these details breaking with the expectations of a „classic spring look“ (brightcoloured, a little fragile, feminine). I think it draws a very interesting picture when you see alltogether and somehow feels just contemporary to me. In my second contribution to lookbook_spring 2014 I will show another selection, and so much can be revealed: there will be a similar approach – even though colours and cuts are different. There is a similar fascination as to the dirty detail known from the architecture, a rebellious detail that may even lack any aesthetic at first. But at a second glance, however, it keeps us captivated, stimulates our thoughts, and just fascinates us.

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Eine Antwort zu “diy // constructional jewelry

  1. Pingback: SPRING 2014 // CASUAL +++ PART 2 | archicouture LAB | Designjournalismus, Design Research, Human Centered Design·

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